
Michael B. ist 51 Jahre alt, kommt aus Bregenz und wusste irgendwann: Jetzt oder nie. Über 30 Jahre lang war sein Alltag von der Fachwerkstätte Schwarzach geprägt. Aber der Wunsch nach einem normalen Job, nach Selbstbestimmung, nach echtem Arbeitsalltag blieb. Heute arbeitet er mit 25,5 Wochenstunden in einer Trafik. Mit regulärem Einkommen. Mit Kolleginnen und Kollegen, die ihn schätzen. Und mit einem Lächeln, das für sich spricht.
Der Weg dorthin
Der Wechsel gelang durch Jobwärts, die Arbeitsassistenz der Lebenshilfe Vorarlberg. Über seine Bezugsbegleiterin kam der erste Kontakt zustande. Es folgten mehrere Schnupperphasen in unterschiedlichen Betrieben, eine begleitete Einarbeitung direkt vor Ort und eine umfassende Beratung zu Förderungen. Seit April 2025 hat Michael eine reguläre Anstellung. Seine Aufgaben: Warenanlieferungen scannen, Ware einlagern, den Verkaufsraum auffüllen, Zigarettenautomaten befüllen. Abwechslungsreich, klar strukturiert, passgenau.
Was sich verändert hat
Wer Michael heute erlebt, sieht einen Menschen, der angekommen ist. Er arbeitet gerne, fühlt sich wohl im Team und schätzt die Vielfalt seiner Aufgaben. Seine eigenen Worte bringen es auf den Punkt: Nach über 30 Jahren im geschützten Rahmen wagte er den Schritt, weil er wusste, dass es sonst zu spät sein könnte. Und er hat es geschafft.
Für Michael bedeutet das Selbstbestimmung, abwechslungsreiche Arbeit und echte soziale sowie finanzielle Teilhabe.
Was Unternehmen dabei gewinnen
Arbeitgeberin Vera Pfanzelter bestätigt: Michael ist aus dem Team nicht mehr wegzudenken, fleißig, sehr genau und bei den Kundinnen und Kunden beliebt. Jobwärts begleitet nicht nur den Einstieg, sondern steht dauerhaft als Ansprechstelle zur Verfügung. Für Unternehmen bedeutet das: geringe Einstiegshürden, stabile Beschäftigung und echten Mehrwert im täglichen Ablauf.
