
Sanja V. kommt aus Salzburg und war schon immer eine Kämpferin. Selbstständig. Unabhängig. Auf ihre eigene Art. Sie ist Rollstuhlfahrerin – und tanzt seit 2008. Nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen, dem Körper, dem Schwung ihrer vier Räder. Auf internationalen Wettbewerben glänzt sie in Gold und Silber. Und wenn die Tanzfläche wartet, sitzt sie in der Buchhaltung beim Integrativen Betrieb GWS in Salzburg. Mit echter Verantwortung. Echtem Gehalt. Und der Gewissheit, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Der Weg dorthin
Sanja hat vieles in ihrem Leben alleine geschafft. Der Arbeitsplatz beim Integrativen Betrieb GWS war der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Alltag. Hier stand nicht die Beeinträchtigung im Vordergrund, sondern das, was Sanja mitbringt: Verlässlichkeit, Einsatz, Haltung. Die Stelle in der Buchhaltung öffnete die Tür zu einem Leben, das sie sich selbst gestaltet.
Was sich verändert hat
Wer Sanja heute erlebt, sieht eine Frau, die keine halben Sachen macht. Sie geht arbeiten. Sie fährt Auto. Sie macht Sport. Und sie tanzt auf internationalem Niveau. Das sind keine Zufälle. Das ist das Ergebnis eines Lebens, das sie aktiv in die Hand genommen hat. Unabhängigkeit ist für sie kein Wunsch. Sie ist Haltung.
Was Unternehmen dabei gewinnen
Beim Integrativen Betrieb GWS ist Sanja ein vollwertiges Teammitglied – mit Aufgaben, Verantwortung und Wirkung. Ihr Arbeitsplatz zeigt: Inklusion bedeutet nicht, jemanden unterzubringen. Es bedeutet, Potenziale zu erkennen und Raum zu geben, damit sie sich entfalten können.
Inklusion rechnet sich
Sanjas Geschichte zeigt, was möglich ist, wenn ein Betrieb auf Stärken schaut, statt auf Einschränkungen. Eine Rollstuhlfahrerin, die international tanzt und Buchhaltung macht. Die ihr Auto selbst fährt. Die ihr Leben selbst gestaltet. Für Sanja. Für ihr Team. Und für eine Arbeitswelt, die begreift: Wer Unabhängigkeit ermöglicht, gewinnt Menschen, die alles geben.
