
Koni H. kommt aus Wien und weiß genau, was er will. Arbeiten. Wirklich arbeiten. Mit Gästen, mit Kolleg:innen, mit Verantwortung. Lange war sein Alltag von der Tagesstruktur geprägt, dann kam die inklusive Berufsausbildung bei wienwork, Service im Restaurant Speiseamt Seestadt, Gästebetreuung, Mittagsservice, Events. Solide, verlässlich, aber erst der Anfang. Heute ist er Restaurantfachkraft im Green Door in Wien. Mit eigenem Gehalt. Echten Gästen. Und einem Satz, der alles sagt: Er mag lieber arbeiten als Urlaub.
Der Weg dorthin
Der Einstieg begann mit mehrwöchigen Praktika im Green Door. Koni zeigte, was er kann. Das Green Door zeigte, wie Inklusion funktioniert: offen, aufgeschlossen, auf Augenhöhe. Das Prinzip war einfach und wirkungsvoll: Zeigen und Tun, von beiden Seiten. Wertschätzende Kommunikation, echte Einbindung in den Arbeitsalltag, und auch Konis Eltern wurden aktiv in den Integrationsprozess einbezogen. Seit 2025 ist er fix dabei.
Was sich verändert hat
Wer Koni heute erlebt, sieht einen Menschen, der aufgeblüht ist. Selbstbewusster, zufrieden, glücklich. Nicht weil ihm etwas geschenkt wurde, sondern weil er gebraucht wird. Weil er dazugehört. Seine direkte, herzliche Art kommt an, im Team genauso wie bei den Gästen.
Was Unternehmen dabei gewinnen
Das Green Door bringt es selbst auf den Punkt: „Ich hab noch niemanden getroffen, der so gerne arbeitet wie der Koni.“ Das ist kein Kompliment am Rand. Das ist ein Statement. Koni hat den Teamgeist gestärkt, Humor mitgebracht und eine Haltung, die ansteckt. Inklusion braucht Geduld und die Bereitschaft, Menschen dort abzuholen, wo sie stehen. Was sie zurückgibt, ist mehr.
Inklusion rechnet sich
Konis Geschichte zeigt: Wer wirklich zuhört, wer zeigt und tut statt nur plant, der schafft etwas Echtes. Für Koni. Für sein Team. Und für eine Arbeitswelt, die begreift: Manchmal ist die größte Bereicherung die Person, die am liebsten arbeitet.
