Die Chance, jeden Tag dazuzulernen.
Die Chance, jeden Tag dazuzulernen.
Eine Frau sitzt in einem Innenraum und lächelt, während sie zur Seite blickt. Im Hintergrund sind eine Küche oder Bar mit Gläsern und Utensilien zu sehen.
© Diakonie

Stefanie R. ist 32 Jahre alt, in Villach geboren und seit 2023 in Klagenfurt zuhause. Sie begegnet neuen Herausforderungen offen und schätzt es, Teil eines echten Arbeitsumfelds mit Verantwortung und Entwicklungsmöglichkeiten zu sein..

Der Weg dorthin

Stefanie R., 32 Jahre alt und in Villach geboren, hat nach ihrer Schulzeit erste Berufserfahrungen im Bereich einer fähigkeitsorientierten Beschäftigung gesammelt. Sie arbeitete im Garten und unterstützte am Bauernhof. Später arbeitete sie in einer Werkstatt. Ein prägender Moment war die Beobachtung einer Nudel-Lieferung der Diakonie: Dieser Einblick weckte in ihr den Wunsch, selbst einer „richtigen“ Arbeit nachzugehen. Mit der offenen Unterstützung ihrer Assistentin wagte sie den Schritt in Richtung Veränderung – ein Beispiel dafür, wie individuelle Begleitung und Mut zur Inklusion Türen öffnen können.

Was sich verändert hat

Seit 2023 arbeitet Stefanie im „Bistro gernda“ in Klagenfurt und lebt im Stützpunkt-Wohnen der Diakonie in Harbach. Ihr Arbeitsalltag ist geprägt von Kontakt mit Gästen und Kolleg:innen, einem eigenen Einkommen sowie der Freude über Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Die Arbeit gibt ihr nicht nur finanzielle Unabhängigkeit, sondern auch Selbstwertgefühl und soziale Einbindung. Stefanie ist stolz auf das, was sie erreicht hat – ein Beweis dafür, dass inklusive Arbeitsmodelle echte Teilhabe ermöglichen.

Was Unternehmen dabei gewinnen

Stefanies Geschichte zeigt: Inklusion im Arbeitsmarkt ist kein einseitiger Vorteil. Das „Bistro gernda“ profitiert von einer motivierten Mitarbeiterin, die ihre Aufgaben mit Engagement und Freude erfüllt. Durch Stefanies offene und herzliche Art bereichert sie das Team und schafft eine positive Atmosphäre, die sowohl Kolleg:innen als auch Gäste schätzen.

Inklusion rechnet sich

Stefanies Weg unterstreicht: Inklusive Arbeit lohnt sich – für alle. Für Stefanie bedeutet sie Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und kontinuierliche Weiterentwicklung. Für die Gesellschaft und Wirtschaft ist sie ein Gewinn an Fachkräften, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Stärke. Studien und Praxisbeispiele belegen, dass inklusive Arbeitsplätze nachhaltig erfolgreich sind. Sie schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Chancen für ein erfülltes Leben.