
Ferdauz L. ist 39 Jahre alt, kam 2013 als Flüchtling aus Afghanistan nach Österreich und hat sich seitdem mit großer Beharrlichkeit seinen Weg gebahnt. Trotz sprachlicher Herausforderungen und einer Hörbeeinträchtigung gibt er jeden Tag alles. Heute arbeitet er in Vollzeit bei der Fa. Hydro in Nenzing. Mit echtem Einsatz. Echter Anerkennung. Und einer positiven Ausstrahlung, die sein ganzes Umfeld ansteckt.
Der Weg dorthin
2017 begann Ferdauz seine Tätigkeit in der betreuten Werkstätte von „gschickt&gschwind“ der Caritas. Mit Unterstützung seiner Integrationsassistenz gelang ihm nach zwei Jahren der Schritt in einen integrativen Arbeitsplatz bei der Fa. Hydro in Nenzing, wo er seit 2021 tätig ist. Vollzeit. Eine Seltenheit bei integrativen Arbeitsplätzen, und ein Zeichen dafür, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.
Was sich verändert hat
Wer Ferdauz erlebt, spürt es sofort: ein Mensch, der mit Herzlichkeit und Motivation bei der Sache ist. Sein freundliches Wesen, sein Fleiß und seine positive Art sind keine Selbstverständlichkeit, sie sind das Ergebnis eines langen, mutigen Weges.
Seine Familie lebt mit ihm in Dornbirn und freut sich über die langjährige, stabile Zusammenarbeit. Für sie ist seine Anstellung weit mehr als ein Job. Sie ist ein wichtiger Schritt in Richtung gesellschaftlicher Teilhabe, gerade angesichts seines besonderen Lebensweges als geflüchtete und zugleich kognitiv beeinträchtigte Person.
Was Unternehmen dabei gewinnen
Die Fa. Hydro ist stolz darauf, Ferdauz im Team zu haben. Seine Motivation, sein Fleiß und seine Ausstrahlung werden täglich geschätzt. Das Unternehmen macht dabei nicht halt, es engagiert sich generell stark im Bereich inklusiver Beschäftigung und bietet mehrere integrative Arbeitsplätze an. Inklusion ist hier keine Geste, sondern Überzeugung.
Inklusion rechnet sich
Ferdauz‘ Geschichte zeigt, was möglich ist, wenn Türen offen bleiben. Für Menschen mit Behinderung, die oft unterschätzt werden. Für Unternehmen, die bereit sind, den ersten Schritt zu machen. Und für eine Gesellschaft, die begreift: Teilhabe beginnt dort, wo man jemanden wirklich teilhaben lässt.
