
Magdalena G. ist 26 Jahre alt, lebt in Schruns und geht mit offenem Herz durch die Welt. Was sie auszeichnet, ist ihre Freundlichkeit, ihre Verlässlichkeit und eine Motivation, die ansteckt. Heute arbeitet sie mit 24 Wochenstunden im Seniorenheim Bartholomäberg. Mit echten Aufgaben. Echten Kolleginnen. Und Freundschaften, die über den Arbeitsalltag hinausgehen.
Der Weg dorthin
Von 2016 bis 2018 absolvierte Magdalena die Kompass-Qualifizierung in der Caritas-Werkstätte Montafon. Direkt im Anschluss gelang ihr der Schritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt, über die Stiftung Liebenau erhielt sie einen Arbeitsplatz im Seniorenheim Bartholomäberg. Ein direkter Übergang, der zeigt, wie gut Vorbereitung und die richtigen Partner wirken können.
Was sich verändert hat
Wer Magdalena heute erlebt, sieht eine junge Frau, die weiß, wo sie hingehört. Sie geht motiviert an ihre Aufgaben heran, hat im Laufe der Zeit viele Kolleginnen kennengelernt und echte Freundschaften aufgebaut. Der Arbeitsplatz ist für sie nicht nur ein Job, er ist ein Stück soziales Leben.
Ihre Mutter, mit der sie gemeinsam in Schruns lebt, bemerkt die Veränderung täglich. Die stabile Anstellung wirkt sich spürbar positiv auf den gemeinsamen Alltag aus. Magdalenas Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit sind gewachsen, ihr soziales Umfeld hat sich deutlich erweitert.
Was Unternehmen dabei gewinnen
Das Seniorenheim Bartholomäberg schätzt Magdalena für ihre Verlässlichkeit und ihren Fleiß. Auch in arbeitsintensiven Phasen zeigt sie Engagement und Teamgeist. Sie ist kein Sonderfall im Team, sie ist ein fester, geschätzter Teil davon.
Inklusion rechnet sich
Magdalenas Geschichte zeigt: Der direkte Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt ist möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Für Menschen mit Behinderung bedeutet er Würde, Zugehörigkeit und ein Leben mit mehr Eigenständigkeit. Für Unternehmen bedeutet er eine Mitarbeiterin, auf die man sich verlassen kann.
