
Lange war ihr Arbeitsalltag von einer integrativen Beschäftigung geprägt. Heute arbeitet sie im Servicebereich eines McDonald’s Restaurants – mit eigenem Einkommen, sozialer Absicherung und viel Freude an der Arbeit mit Menschen.
Der Weg dorthin
Bianca kam 2024 zur Inklusionsberatung der Caritas Oberösterreich. Ihr Wunsch war klar: ein „richtiger Lohn statt Taschengeld“ und eine Tätigkeit mit Kundenkontakt. Nach einer gemeinsamen Standortbestimmung und intensiver Jobsuche entstand über das NEBA Betriebsservice der Kontakt zu einem engagierten Franchisenehmer von McDonald’s. Bianca startete mit einem Praktikum im Lobby-Bereich eines neu eröffneten Standorts – und überzeugte durch Engagement und Lernbereitschaft. Anfang 2025 wurde sie in ein Dienstverhältnis übernommen.
Ein erster Anlauf scheiterte jedoch: Herausforderungen im Arbeitsalltag und fehlende Strukturen führten zur Beendigung des Dienstverhältnisses. Doch statt eines endgültigen Abbruchs folgte ein zweiter Versuch – besser vorbereitet, mit reduzierter Arbeitszeit und klarer Begleitung im Betrieb.
Was sich verändert hat
Heute arbeitet Bianca stabil und selbstständig im Restaurant. Mit angepasstem Stundenausmaß und einem klaren „Buddy-System“ vor Ort konnte sie ihre Stärken entfalten. Sie meistert ihre Aufgaben im stark frequentierten Mittagsgeschäft eigenständig und bringt sich aktiv ins Team ein. Für sie persönlich bedeutet die Arbeit vor allem eines: Selbstständigkeit, Stolz und echte Teilhabe.
Bianca sagt selbst: „Ich bin sehr glücklich, meinen Teil zum Erfolg im Restaurant beitragen zu können – und der richtige Lohn macht mich besonders stolz.“
Was Unternehmen dabei gewinnen
Der Betrieb zeigt: Inklusion gelingt, wenn Unternehmen bereit sind, sich einzulassen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Mit etwas Anpassung, klaren Ansprechpersonen und Zusammenarbeit mit Unterstützungsangeboten entstehen stabile Arbeitsverhältnisse – und motivierte Mitarbeiterinnen.
Inklusion rechnet sich
Biancas Geschichte zeigt: Auch Umwege können zum Ziel führen. Mit der richtigen Unterstützung, Geduld und Offenheit auf beiden Seiten kann nachhaltige Arbeitsmarktintegration gelingen – für Menschen und Unternehmen gleichermaßen.
